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Rückblick auf die erste digitale Hannover Messe #HM21

Die Hannover Messe 2021 ist vorbei, diesmal war alles anders, alles neu, alles digital. Wir haben nicht wie die Jahre davor unsere Koffer gepackt und haben eine Woche auf dem Messegelände damit verbracht, von Messehalle zu Messehalle zu spazieren und Kontakte zu knüpfen. Es wurden keine Hände geschüttelt, keine Visitenkarten ausgetauscht, nicht zusammen gegessen, gelacht oder Partnerschaften geschlossen. Ohne den direkten persönlichen Kontakt, ist es keine richtige Messe oder doch?

In Zeiten von online Meetings, Homeoffice und Abstandsregeln im Büro, hat die erste digitale Hannover Messe sich der neuen Norm angepasst. Ganz bequem von zu Hause aus oder aus dem Büro Networking betreiben und Kundengespräche führen und den eigenen Messestand betreiben. Zuerst wurde dieses Konzept mit Skepsis betrachtet, wie immer, wenn Dinge sich ändern und neu sind.

Wie erwähnt ist die #HM21 nun um und man kann im Rückblick Genaueres sagen. Einige Dinge haben wir als gut erlebt und wir waren des Öfteren positive überrascht. Das Veranstaltungsprogramm war umfangreich wie immer und hat unter dem Onlineformat nicht gelitten. Auch das Teilnehmen an den zahlreichen spannenden Vorträgen verlief einwandfrei  und ohne größere Schwierigkeiten. Ein paar Features haben wir sogar als besser empfunden. Darunter fällt das interessenbasierte genaue Matchmaking, was zu gezielten Kontakten und einfacherer Informationsbeschaffung von Ausstellern führt. Auch wenn die körperliche Bewegung fehlt und man nicht durch die verschiedenen Hallen streift, ist der digitale Weg effizienter. Grundsätzlich bietet die Onlineversion sehr umfangreiche Kontaktmöglichkeiten für Aussteller und Besucher. Unsere Erfahrungen damit waren äußerst positiv. Messestände sind die Herzstücke einer jeden Messe und natürlich der Fokus der Aussteller. Wochenlang wird normalerweise ein Stand geplant, Mitarbeiter bereiten sich auf die Arbeit an diesem vor und Besucher freuen sich auf die umgesetzten Visionen eines jeden Unternehmens (Aussteller). Auch dies war natürlich dieses Mal nicht vor Ort. Wäre ja Blödsinn gewesen, in mehreren Messehallen Stände aufzubauen, ohne Menschen, die diese besuchen. Also auch bei den Ständen alles online und digital. Grundsätzlich hatte jeder Aussteller seine eigene Website innerhalb der Hannover Messe Site. Der strukturierte Aufbau und das ansprechende Design, sind dabei besonders positive im Gedächtnis geblieben. Dies ging offenbar auch anderen so, denn die Sichtbarkeit als Unternehmen war durchaus hoch, vielleicht sogar höher als erwartet. Klingt alles gut so weit, fast als bräuchten wir Präsenzmessen gar nicht mehr. Doch wie immer, wenn etwas neu ist, kann es auch noch verbessert werden. Jegliche Kritik, die wir äußern ist natürlich konstruktiv zu verstehen!

Wie bei anderen Onlineformaten, hätten wir uns eine Chatfunktion mit Chatverlauf gewünscht. Dies hätte es einfacher gemacht, die Gespräche nach der Kontaktaufnahme flüssiger zu führen. Die Besucheranzahl im Vergleich zu früheren Hannover Messen, ist an unserem Stand, verhältnismäßig gering ausgefallen, was natürlich auch mit der Wahrnehmung zusammenhängen kann, online wirkt es einfach anders als persönlich. Woran das genau liegt, ist schwierig zu sagen. Vielleicht lag es daran, dass die Veranstaltung diesmal nicht so präsent gewesen, ist wie sonst. Die ein oder andere Person hat man schon außerhalb des Unternehmens fragen hören „Wie? Es ist gerade Messe?“, wenn man vom digitalen Messealltag erzählt hat. Na klar! Branchenfremde Leute haben von der Messe meist nur dann mitbekommen, wenn die Innenstadt brechend voll war, Restaurants aus allen Nähten geplatzt sind und die Diversität unserer Stadt über Nacht stark zugenommen hat. Das alles fällt durch den Lockdown weg und die Wahrnehmung dementsprechend auch. Was zusätzlich durch die digitale Version wegfällt, sind Zufallskontakte; Besucher die am eigenen Stand vorbeischlendern und auf einmal doch ganz interessiert sind und stehen bleiben, auch wenn der Firmenname selber ihnen am Anfang vielleicht nichts sagt. Das ist natürlich nur schwer, wenn überhaupt zu realisieren, in einem digitalen Format. Vielleicht fällt den schlauen Köpfen bei der Deutschen Messe AG da ja aber was fürs nächste Mal ein.

Was lässt sich denn jetzt abschließend sagen? Wir haben uns am Anfang gefragt: "Messe online und digital geht das?" und können klar sagen: "JA!"

Brauchen wir in der Zukunft vielleicht gar keine Präsenzmessen mehr vor Ort? Darauf können wir nur mit einem ganz klaren Jain antworten.

Beides hat seine klaren Vor- und Nachteile. Am Ende wird es wahrscheinlich auch wie bei allem anderen die richtige Mischung machen. Ein Messe-Erlebnis ist schon immer etwas Besonderes, wenn so viele Menschen aus einem Interessengebiet und aus vielen verschiedenen Ländern sich persönlich zusammenfinden. Digital geht es auch, wie dieses Jahr bewiesen wurde. Nur fehlt dem ein oder anderen dann doch vielleicht der persönliche Kontakt und das Zwischenmenschliche. Eine Kombination aus beidem wäre für die Zukunft wünschenswert, auch wenn die Umstände wieder das klassische Format zulassen. Zum Schluss bleibt uns nur noch übrig zu sagen, wir haben uns gefreut, dass die #HM21 stattfinden konnte und hatten viel Spaß dabei und wir freuen uns schon aufs nächste Mal, in welcher Form auch immer das sein wird.


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